Geschichte

 

Chronik Bibliothek 1947 - 2007

 

Laut Recherchen im Archiv geht die Gründung

der Bibliothek mit 90%iger Wahrscheinlichkeit auf den

17. April 1947 zurück. In unseren Büchern war kein Datum verzeichnet.

 

1947

 

Bibliothek 1

 

Ausleihstelle im Quergebäude des Rathauses

Ein ehemaliger Lehrer und Vorstandsmitglied des Kulturbundes in Schöneiche, sammelte Bücher unter der Schöneicher Bevölkerung,

sortierte diese Bücher, um die inhaltlich wertvollen als Grundstein für eine Bücherausleihe zusammenzutragen.

Der Anfangsbestand waren 429 Bücher.

Zunächst waren es 28 Einwohner, die von der Buchausleihe Gebrauch machten.

Die Ausleihstelle befand sich im Quergebäude des Rathauses.

 

 

1951

  • Ab August 1951 wurde die Buchausleihe als Volksbücherei bezeichnet.

  • die Bibliothek wurde ehrenamtlich betreut.

  • Wachsende Anforderungen machten die Einrichtung einer Arbeitsstelle notwendig.

 

1957

.

  • Inzwischen hatte die Bücherei ihren Sitz in der Straße der Jugend 14 (heute Geschwister – Scholl - Str.) - kleiner Laden mit 2 Räumen – Buchbestand von 1540 Bänden und 334 Leser

 

 

Bibliothek 2

 

Bibliothek 3

 

 

1960

  1.  

    • Umzug in die Str. der Jugend 26

    • Erstmalig ist die Bibliothek eine Freihandbibliothek, in der die Leser selbständig am Regal ihre Bücher ausleihen können(bis dahin war die Bibliothek eine Magazinbibliothek, d.h. Bücher wurden nur über eine Ausleihtheke gereicht auf Wunsch oder auf Vorschlag der Bibliothekarinnen)

    • Zusätzliche Ausleihstelle im Klubhaus Puschkinstr. (heute Jugendclub)

    • 6216 Bücher

    • 963 Leser

 

 

Bibliothek 4

 

 

Bibliotheksräume in der Straße der Jugend 26

 

1970

 

Öffnungszeiten der Bibliothek Mo 9.00 -14.30 Uhr und Do 12.00 -19.00 Uhr und Di 14.00 -18.00 Uhr in der Zweigstelle im Klubhaus Puschkinallee

 

 

1971

  • 20.000 Entleihungen

  • Es existiert bis Ende der 70er Jahre ein Leserbeirat,

  • Veranstaltungen für Erwachsene wurden von der Bibliothek initiiert z.B. Heinrich-Zille-Abend.

  • Aus der Volksbücherei wird eine Gemeindebibliothek.

 

1972

  • 1200 Leser, 405 Neuanmeldungen,

  • 10.000 Bände, 500 neue Bücher angeschafft,

  • 30.000 Entleihungen,

  • 11 Veranstaltungen mit 500 Teilnehmern (Leseolympiade für Schüler, Mal -und Zeichenwettbewerb)

 

1973

  • Aufbau eines Schallplattenbestandes (Schallplatten bis 1989 angeschafft)

 

1975

  • 600-Jahr-Feier der Gemeinde wird von Bibliothek mit Veranstaltungen unterstützt (Anekdoten-Abend, Veranstaltungen für Kinder und musikalisch-literarische Programme für Erwachsene)

 

1977

  • Schließung der Ausleihstelle Klubhaus Puschkinstr. (aufgrund geringen Buchangebotes geringe Nachfrage der Nutzer durch Konzentration auf einen Standort ist eine bessere Versorgung der Bevölkerung mit Literatur möglich)

  • Statistische Zahlen: 12.834 Bände, 1919 Neuanschaffungen

 

 

1980

  • Beginn des Bestandsaufbaus mit Kassetten

 

1984

  • Bestand: 16.792 Bände

  • Entleihungen: 47.597

 

1989

  • 1.746 Leser

  • Bestand: 17.763 Bände

 

1990

  • in der unmittelbaren Nachwendezeit wurde ein sehr großer Teil des Bestandes als inhaltlich überholt und veraltet ausgesondert, deshalb Bestandsabnahme

  • Bibliothek erhielt in den Jahren zwischen 1991 und 1994 Fördermittel vom Land (z.B. 1991 - 20.000 DM Fördermittel für Literaturneuanschaffungen) mit dem Ziel, einen aktuellen und zeitgemäßen, inhaltlich wertvollen und umfangreichen Bestand aufzubauen

 

1992

Umzug der Bibliothek in die Berliner Straße 2 (Commerz - Zentrum)

 

 

Bibliothek 6     Bibliothek 5

 

Bibliotheksräume in der Berliner Str.

 

1994

Bestandsangebot wurde um CDs erweitert

 

1996

  • 1.605 Leser

  • Bestand 14.904

  • Wasser in der Bibliothek machte Renovierungsarbeiten und etliche Räumarbeiten in der Bibliothek notwendig,

 

Bibliothek 7  Bibliothek 8

Renovierungsarbeiten in der Gemeindebibliothek Berliner Str. aufgrund eines Wasserschadens

 

2001

  • Im Dezember Umzug in die Grundschule I (Storchenschule)

  • Einführung von Benutzergebühren führen zu Benutzerrückgang

 

Bibliothek 9   Bibliothek 10

Bibliotheksräume in der Storchenschule

 

 

 

 

2002

  • Einrichtung eines Multimedia-Arbeitsplatzes

  • für Benutzer mit Internet – Zugang

  • Anschaffung eines PCs und CD-ROM-Grundbestandes mit Co - Finanzierung durch Fördergelder vom Land im Rahmen der Initiative „Bibliotheken ans Netz“

  • Einführung der Bibliothekssoftware Allegro - ÖB und Beginn der Retro - Katalogisierung

 

 

2006

  • 953 Leser (davon 379 Kinder, 166 Jugendliche, 408 Erwachsene)

  • 14.084 Medieneinheiten (darunter Zeitschriften, Schöne Literatur, Sachliteratur, Kinder- und Jugendliteratur, Hörbücher, Kassetten, CDs und CD-ROMs)  Stand 31.12.2006

  • Kooperationsvereinbarungen zwischen Storchenschule und Bibliothek sowie Bürgelschule und Bibliothek unterzeichnet

  • Enge und regelmäßige Zusammenarbeit mit der evangelsichen Kita „Die Orgelpfeifen“, Der Storchenkita sowie der Kita in der Lindenstr. mit dem Ziel der Leseförderung

  • 38 Veranstaltungen mit mehr als 400 Teilnehmern

 

 

Bibliothek 11

 

 

Bibliothek 12

 

Kindergartengruppe in der Bibliothek Lesung mit Kinderbuchautor, 2006

 

2007

  • Fortführung der Kooperationen mit Schulen und Kitas

  • Unterstützung des Literaturkreises um Brigitte Klemm-Neumann